Drei Feuerwehren – eine Schlauchleitung

Drei Feuerwehren –  eine SchlauchleitungIm Vergleich zu anderen Regionen ziemlich dicht ist das Hydrantennetz in der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram – so gut wie jedes Objekt im verbauten Gebiet ist im Brandfall recht einfach vom Wassernetz aus erreichbar. Doch nicht jeder Brand bricht innerhalb der Ortschaften aus. In einem solchen Fall muss die Feuerwehr etwa auf die 2.000 Liter Löschwasser des Rüstlöschfahrzeuges Kirchberg zurückgreifen. Kann ein Feuer mit diesem Potential nicht niedergeschlagen werden, müssen weitere Tanks nachgefordert oder eine Relaisleitung von der nächstgelegenen Wasserstelle gelegt werden. Genau eine solche bauten 29 Mann der Wehren aus Engelmannsbrunn, Mallon und Kirchberg bei ihrer gemeinsamen Übung auf. Vom Hydranten beim Feuerwehrhaus Engelmannsbrunn wurden Schläuche bis in die Weingärten der Riede Kirchenfeld gelegt. Dabei musste auch ein Höhenunterschied von rund 30 Metern bewältigt werden. Eine spezielle Herausforderung ist dabei der Druckverlust durch die Reibung und die Steigung. Das Wasser muss daher von einer Tragkraftspritze zur nächsten weitergegeben werden. Um den Druck konstant zu halten benötigen die Maschinisten dabei einiges an Feingefühl. Diese gegenseitige Abstimmung war bald erreicht und die Übung kann damit als erfolgreich absolviert betrachtet werden.

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Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Dieter Mayer

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