Feuerwehren gehen ins Gefängnis

Feuerwehren gehen ins GefängnisSeit kurzem arbeiten die Feuerwehr des Unterabschnittes I Kirchberg am Wagram mit einem neuen Funksystem, das den Funk außerhalb des Atemschutzeinsatzes von jenem mit der Einsatzleitung trennt und dadurch für eine bessere Übersichtlichkeit sorgt.

Wie bei jeder Neueinführung gibt es dabei eine „Kennenlernphase" für die Kameraden, die sich an die Funktionsweise der Geräte und das richtige Anlegen der Ausrüstung gewöhnen müssen. Nach einigen internen Übungen wurden die Abläufe am 13. August von rund 40 Kameraden in einer gemeinsamen Übung aller sechs Feuerwehren des Unterabschnittes ausprobiert. Das Objekt war dabei ein besonderes: Das ehemalige und derzeit leerstehende Gefängnis am Marktplatz in Kirchberg wurde von Ausbildner Christian Dreschkai kurzerhand zum Übungshaus umfunktioniert und mit einigen „Fallen" ausstaffiert. Nach einer Explosion mussten die Atemschutztrupps dann vermisste Personen im vernebelten Gebäude finden und retten. Trotz des strömenden Regens wurde die Übung zum Erfolg – auch weil sich herausstellte wo noch Nachholbedarf in der Ausbildung am Gerät vorhanden ist.

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Text&Foto: Stefan Nimmervoll