Wieder Einsatz an Unfallhäufungspunkt

Wieder Einsatz an UnfallhäufungspunktEin neuralgischer Punkt für Verkehrsunfälle ist die Abzweigung Richtung Neudegg auf der L46 zwischen Ottenthal und Großriedenthal. Schon mehrmals mussten die Feuerwehren dorthin zu teilweise dramatischen Einsätzen ausrücken. So auch am 9. Dezember um 10:27 Uhr. Ein Einheimischer war mit seinem PKW ins Bankett gekommen und gegen den Sockel eines Wassereinlaufes geprallt. In weiterer Folge überschlug sich der Wagen und kam an einem Brückengeländer zum Stehen.

Der betonierte Deckel des Wasserrohres wurde Dutzende Meter weit in einen Graben geschleudert. Neben dem Rettungshubschrauber Christophorus 2, dem Notarzt und der Polizei wurden auch die Feuerwehren aus Neudegg, Ottenthal und Kirchberg in Marsch gesetzt. Zwar war das Unfallopfer nicht im Auto eingeklemmt, aufgrund der zu befürchtenden Verletzungen ordnete der Notarzt allerdings die Entfernung der B-Säule des Hyundai an. Noch im Fahrzeug nahm das medizinische Personal einstweilen die Erstversorgung der verletzten Person vor. Über die vergrößerte Rettungsöffnung konnte der Verunfallte schließlich so schonend wie möglich aus dem Wrack gehoben werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Spital geflogen. Die Arbeiten mit dem technischen Gerät wurden von Kameraden aus Ottenthal und Kirchberg mit dem Gerät der Feuerwehr Ottenthal durchgeführt. Der hydraulische Rettungssatz der Feuerwehr Kirchberg wurde wie üblich als Reserve für alle Eventualitäten mitalarmiert.

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Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Benjamin Burkhart
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