Feuerwehrleute als „Schaulustige“ bei Kanalgebrechen

Feuerwehrleute als „Schaulustige“ bei KanalgebrechenGroße Ursache, kleine Auswirkung und doch ein Sirenenalarm. So könnte man die Situation bei „Kanalgebrechen im Kreisverkehr“ in Engelmannsbrunn am 9. Juni um 16:20 beschreiben. Die Ausgangslage: Schon seit geraumer Zeit hatten die Zuständigen der Gemeinde einen Druckverlust im Wassernetz festgestellt und befanden sich auf der Suche nach dem Leck, das allerdings noch nicht detektiert worden war.

Schließlich trat aus einem Schieber beim Kreisverkehr ein Rinnsal aus, der einen vorbeifahrenden Autolenker dazu veranlasste den Notruf zu wählen. Als die schlussendlich insgesamt 16 Kameraden der Feuerwehr am Kreisverkehr eintrafen, wurden sie dort bereits von den Gemeindearbeitern „ausgebremst“. Diese waren schon dabei den betroffenen Teil des Wassernetzes trockenzulegen. Für die Kameraden blieben keine weiteren Tätigkeiten zu erledigen.

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Text & Foto: Stefan Nimmervoll