Unterführung steht unter Wasser

Unterführung steht unter WasserNicht mehr abtransportieren konnten die Pumpen in der Bahnunterführung in der Neustifterstraße am 23. April um 18 Uhr das Wasser des ersten Regens nach einer längeren Trockenphase. Das erste Gewitter des Jahres hatte innerhalb weniger Minuten 15 Millimeter über Kirchberg am Wagram ergossen. Des Öfteren sammelt sich bei solchen Ereignis der Niederschlag, der auf die breiten Fahrbahnen fällt am tiefsten Punkt in der Unterführung.

Normalerweise wird dieses Wasser relativ rasch von den dort dafür installierten Pumpen in den Regenwasserkanal befördert. Das funktionierte diesmal aber nicht. Es entstand ein kniehoher See, der für PKWs nicht mehr zu durchqueren war. Nachdem mehrere Autos umgekehrt hatten, meldete sich ein Lenker bei der Feuerwehr und machte auf das Schlammassel aufmerksam. Die Feuerwehr Kirchberg rückte mit 8 Kameraden an und brachte, nachdem festgestellt worden war, dass das übliche System nicht arbeitet zwei Unterwasserpumpen in Stellung. Zugleich richtete die Polizei eine Umleitung ein. Rund eine Stunde nach der Alarmierung konnten die Fluten aus der Senke entfernt werden. Die Feuerwehr übernahm danach noch die provisorische Reinigung vom mitgeführten Dreck. Als die Servicetechniker eintrafen bekamen die Kameraden schließlich noch eine Einführung in die Technik des Hebewerkes, das die Unterführung normalerweise trocken halten soll.

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Foto: Jürgen Pistracher , Text: Stefan Nimmervoll