KHD-Einsatz des 2/19. Zuges in Annaberg

KHD Annaberg13 Mann des Unterabschnitts Kirchberg am Wagram begaben sich im Rahmen des Einsatzes des Katastrophenhilfsdienstzuges 2/19 am Aschermittwoch in das „Schneeloch" Annaberg im Bezirk Lilienfeld um Dächer von Schneelasten von bis zu 4 Metern zu befreien. Während in Kirchberg der in der vorigen Woche gefallene Schnee bereits gänzlich geschmolzen ist, kämpfen die Niederösterreichischen Voralpen mit solchen Mengen der weißen Pracht, dass die statische Sicherheit mancher Gebäude nicht mehr garantiert werden kann.
Da für die nächsten Tage weitere Schneefälle prognostiziert werden und danach Tauwetter und Regen zu einer Vervielfachung des Druckes auf die Dächer führen könnte, beschloss die zuständige Behörde gefährdet Objekte von der Feuerwehr abräumen zu lassen. Nachdem bereits am Dienstag Einheiten aus Tulln im Einsatz gestanden waren, folgten am Mittwoch weitere Kräfte aus dem Bezirk nach. Mit Schaufeln und Schneeschubern bewaffnet wurden die Gruppen verschiedenen Gebäuden zugeteilt, wo unzählige Kubikmeter an vom Wind verfrachtetem Schnee bewegt werden mussten. Zur Stabilisierung auf rutschigem Terrain dienten an Kaminen, Firsten und Kranauslegern angebrachte Seile um im Ernstfall Abstürze zu vermeiden. Zu den für die Kirchberger Wehren eingeteilten Anwesen zählten öffentliche Gebäude wie die Volksschule, einige Privathäuser, sowie Lagerhallen in Annaberg, Schmelz und Wienerbruck. Für die KHD-Bereitschaft 2/19 dauerte der Einsatz samt mühevoller Anreise auf Schneeketten von 5 Uhr morgens bis 21 Uhr. Der KHD-Einsatz wird in den kommenden Tagen von weiteren Feuerwehreinheiten fortgesetzt.


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Text&Foto: Stefan Nimmervoll